Jedem Kind gerecht werden CDU-Arbeitskreis Schule diskutierte Leitantrag zum Landesparteitag im März

Mit Blick auf den 33. CDU-Landesparteitag am 12. März 2011 in Siegen hat die CDU im Rhein-Kreis Neuss die Diskussion des Themas Schulpolitik fortgesetzt. So wurde der Leitantrag des Landesvorstandes zum Parteitag „Jedem Kind gerecht werden“ im Arbeitskreis unter der Leitung der stellvertretenden CDU-Kreisvorsitzenden Dr. Daniela Leyhausen ausführlich beraten. Auf zehn Seiten formuliert der Leitantrag das Konzept der Landes-CDU für ein modernes, gegliedertes Schulsystem mit individueller Förderung in kleineren Klassen, bedarfsgerechtem Ganztagsausbau, Ausbau von Schulsozialarbeit und schulpsychologischer Beratung sowie Förderung von Integration und optimale Qualifizierung für Lehrerinnen und Lehrer.
CDU-Kreisvorsitzender Lutz Lienenkämper MdL: „Gute Bildungspolitik sorgt dafür, dass alle jungen Menschen mit ihren jeweiligen Begabungen wertgeschätzt und gefördert werden – das entspricht dem Menschenbild der CDU.“ Unverantwortlich sei dagegen die schulpolitische Strategie der Minderheitsregierung: „Einen Weg, der absehbar am Ende auf die Einheitsschule hinausläuft, werden wir nicht mitgehen! Allein das Ziel der Minderheitsregierung, in den nächsten 5 Jahren mindestens 30 % der Schulen der Sekundarstufe I zu Gemeinschaftsschulen (Einheitsschulen) umzuwandeln, macht deutlich, dass es der derzeitigen Regierung nur darum geht, ihre ideologischen Vorstellungen umzusetzen. Die Bedürfnisse der Kinder, die im Mittelpunkt der Betrachtung stehen sollten, werden hierbei nicht beachtet.“