Standortvorteile des Kreises für die Ansiedlung von Unternehmen, Start-Ups und Institutionen nutzen Brexit kann Chance für den Rhein-Kreis Neuss sein

In einem gemeinsamen Antrag für die Sitzung des Kreisausschusses am 24. August 2016 bitten CDU und Freie Demokraten die Verwaltung um eine Bewertung der möglichen Folgen des Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union (Brexit) auf die Wirtschaft im Rhein-Kreis Neuss.

„Der Brexit kann eine wirtschaftliche Chance für den Rhein-Kreis Neuss sein“, erklärt Dieter W. Welsink, der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Kreistag. „Diese Chance wollen wir nutzen. Viele Unternehmen, Institutionen oder Start-Ups in Großbritannien werden perspektivisch einen neuen Standort im europäischen Binnenmarkt suchen. Für uns hat der Rhein-Kreis Neuss die besten Voraussetzungen, sich in einem solchen Standortwettbewerb durchzusetzen und bei uns neue Wertschöpfung und Arbeitsplätze zu schaffen. Die vielen Standortvorteile des Rhein-Kreises Neuss möchten wir aktiv nutzen.“

CDU und FDP bitten die Verwaltung in ihrem Antrag, mögliche Strategien zu erarbeiten, damit sich der Rhein-Kreis Neuss im Standortwettbewerb erfolgreich positionieren kann. Adressaten sind nicht nur Unternehmen und Start-Ups, sondern auch Institutionen wie die die Europäische Arzneimittel-Agentur mit aktuellem Sitz in London. CDU und FDP bitten daher die Verwaltung, Kontakt mit dem Bundesgesundheitsministerium aufzunehmen und die Rahmenbedingungen für eine Standortbewerbung des Rhein-Kreises Neuss zu prüfen.