Sportpolitisches Forum der CDU mit Landesminister Laumann Bewegung hält gesund und steigert das Wohlbefinden

v.l.n.r.: Hubert Tokloth, Josef Kaesmacher, Minister Karl-Josef Laumann MdL, Dieter Welsink, Dr. Hermann-Josef Baaken, Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauschke, Markus Leßmann
v.l.n.r.: Hubert Tokloth, Josef Kaesmacher, Minister Karl-Josef Laumann MdL, Dieter Welsink, Dr. Hermann-Josef Baaken, Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauschke, Markus Leßmann

Das 8. Sportpolitische Forum der CDU-Kreistagsfraktion und der CDU im Rhein-Kreis Neuss stand unter dem Motto „Gesundes Leben im Alter mit Sport im Alter“. Hierzu konnte der 1. stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Markus Leßmann neben zahlrei-chen Gesundheitsexperten und Vertretern von Sportvereinen im Rhein-Kreis Neuss den Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Karl-Josef Laumann MdL, den Facharzt für Innere Medizin und Sportmedizin Josef Kaesmacher aus Rommerskirchen und Hubert Tokloth vom Verein "Sport Ältere Generation Korschenbroich e.V.“ im voll besetztem Clubhaus des FC Büderich 02 e.V. begrüßen. In seiner Begrüßung verwies Leßmann auf die besonderen Herausforderungen des demographischen Wandels und unterstrich das Ziel der CDU im Rhein-Kreis Neuss, den älteren Menschen nicht zuletzt durch sportliche Angebote ein aktives Leben bis ins hohe Alter zu ermöglichen.
Auch Minister Laumann verwies in seinem Grundsatzvortrag auf den demographischen Wandel: „Die Menschen werden immer älter und müssen etwas für Ihre Gesunderhaltung tun.“ Er legte dar, welche Anstrengungen die Politik zur Bewältigung dieser Herausforderungen unternehme. Kranke Menschen kosten den Staat sehr viel Geld, deshalb sollte jeder etwas für seine Gesunderhaltung tun. "Wenn es uns gelingt, dass wir alle möglichst lange aktiv bleiben und möglichst spät auf Pflege und Unterstützung anderer angewiesen sind, bedeutet das für uns selbst mehr Lebensqualität und entlastet auch den Staat und die Sozialsysteme", so sein Credo. Josef Kaesmacher legte dazu statistische Daten vor und stellte fest: „Je früher eine individuelle Förderung der körperlichen und kognitiven Fähigkeiten beginnt, umso länger bleibt der Mensch in seinem Alltag teilnahmefähig und selbständig! Dies steigert auch sein Wohlbefinden.“ Hubert Tokloth stellte seinen Verein vor und erläuterte die vielfältigen Aktivitäten im Sport und im geselligen Bereich: Sein Fazit: „Nicht nur Bewegung, sondern auch das Gedächtnistraining, beispielsweise durch Kartenspielen, und das gesellige Miteinander halten ältere Menschen gesund.“ Als Schatzmeister seines Vereins beklagte er aber auch das Weg-brechen der finanziellen Förderung seitens der öffentlichen Hand und der Krankenkassen im Bereich der sog. "Herzsportgruppen".
Den Fachvorträgen schloss sich eine von Dieter Welsink und Dr. Hermann-Josef Baaken moderierte muntere Diskussion an, in der viele Veranstaltungsteilnehmer die Bedeutung des Sports für die ältere Generation betonten und das Engagement des Ehrenamtes in diesem Bereich anschaulich machten.
CDU-Fraktionsvorsitzender Lutz Lienenkämper MdL zog eine sehr positive Bilanz der interessanten Veranstaltung und sagte zu, der Sportförderung gerade unter dem Gesichtspunkt des demographischen Wandels in der praktischen Politik der Kreistagsfraktion weiter eine besondere Aufmerksamkeit zu schenken.