Besuch der KPV beim RWE
27.02.2026
Das RWE-Kraftwerk Neurath und der dort Anfang letzten Jahres in Betrieb genom-mene Batteriespeicher waren Ziel einer Exkursion von Mitgliedern und Gästen der Kommunalpolitischen Vereinigungen (KPV) der CDU Krefeld und der CDU im Rhein-Kreis Neuss. Das Speichersystem umfasst zahlreiche Batterieschränke mit je acht Batteriemodulen. Neben den Batterien hat RWE auch die entsprechende Netzinfra-struktur errichtet. Dazu gehören etwa die Hochspannungs-Transformatoren, die als Bindeglied zum 110-kV-Netz fungieren, wie Vertreter der RWE Power AG den inte-ressierten Besuchern erklärten. RWE setze die Batteriespeicher auf verschiedenen Energiemärkten ein. Insbesondere durch den Einsatz in den Regelenergiemärkten trage das System zur Stabilisierung des Stromnetzes bei.
Thema des Besuchs war auch die Nachnutzung des großen Kraftwerkgeländes für die Zeit nach dem Ausstieg aus der Kohleverstromung ab dem Jahr 2030. Der Standort Neurath und die angrenzenden Flächen sind rund 180 Hektar groß und bie-ten damit ein enormes Potenzial für hochwertige Nachnutzungen. Die Flächen liegen nicht unmittelbar an Orten oder Siedlungen und bieten durch die Anbindung an die heutige RWE-Werksbahn über einen Gleisanschluss. Außerdem sind sie an das Höchstspannungsnetz angeschlossen. Das seien wertvolle Rahmenbedingungen für eine gewerblich-industrielle Entwicklung und damit für neue Arbeits- und Ausbil-dungsplätze, waren sich die teilnehmenden Unionspolitiker mit den anwesenden RWE-Vertretern einig.
Deshalb sei es sehr begrüßenswert, dass der Standort in den kommenden Jahren sukzessive entwickelt werde. Bereits kurzfristig, so hieß es beim Treffen in Neurath, stünden auf dem Gebiet der Gemeinde Rommerskirchen und der Stadt Grevenbroich erste Teilflächen von insgesamt rund 39 Hektar zur Verfügung. Weitere Flächen wür-den nach dem vollständigen Rückbau der Kraftwerksanlagen verfügbar. Dort soll ein modernes und repräsentatives Industrie- und Gewerbegebiet entstehen. Durch eine flexible Erschließung könnten unterschiedlichste Flächenanforderungen von bis zu 50 Hektar Größe und mehr realisiert werden.
Im Bild: Mitglieder und Gäste der Kommunalpolitischen Vereinigungen (KPV) der CDU-Kreisverbände Krefeld und Rhein-Kreis Neuss sowie Vertreter der RWE Power AG vor einem der zahlreichen Batterieschränke auf dem Gelände des RWE-Kraft-werks in Grevenbroich-Neurath