CDU-Kreisvorsitzender Lutz Lienenkämper mahnt „Bau der Mauer vor 50 Jahren darf nicht vergessen werden!“

Zum 50. Jahrestag des Mauerbaus am 13. August 1961, erklärt der Vorsitzende der CDU im Rhein-Kreis Neuss, Lutz Lienenkämper MdL: „Vor genau 50 Jahren –am 13. August 1961– errichtete das SED-Regime die Berliner Mauer und schloss die Grenze zwischen Ost- und Westdeutschland. Familien und Freunde wurden rigoros voneinander getrennt. Besuche von Ost nach West waren danach über fast 30 Jahre nur noch mit polizeilicher Einzelgenehmigung möglich. Dem SED-Regime war klar, dass ohne diese Maßnahmen viele Menschen aus der DDR geflohen und nicht zurückgekehrt wären. Was sie forttrieb, war die tägliche Unfreiheit im Alltag, der sich alle zu beugen hatten – vom Kindergarten bis ins Berufsleben hinein. Kritiker des Systems waren unerwünscht und wurden gnadenlos verfolgt. Wer die erzwungene Trennung sowie die Zwänge und Repressalien in der DDR nicht akzeptieren konnte und die Flucht wagte, hatte mit schwersten Folgen zu rechnen: langjährige Haftstrafen unter harten Bedingungen, Zwangsadoptionen der Kinder oder Tod an Mauer und Stacheldraht. Die Zahl der Opfer wiegt schwer, fast schwerer aber noch der Zynismus jener, die auch heute noch meinen, ‚Grenzverletzer’ hätten sich die Folgen selbst zuzuschreiben. Widernatürlich ist niemals der Wille zu Freiheit und Demokratie, sondern das Vorenthalten dieser menschlichen Grundrechte.
Wir wenden uns strikt gegen alle Versuche, das DDR-Unrechtsregime zu verharmlosen, um neue sozialistische Experimente in Deutschland durchzusetzen. Die CDU ist und bleibt die Partei, die für Freiheit in gegenseitiger Verantwortung steht.“