Treffen der Kreistagskandidaten aus Dormagen und Rommerskirchen

Der Rhein-Kreis Neuss wird vor Ort gemacht!

Beim Treffen der Kreistagskandidaten aus Dormagen und Rommerskirchen mit dem Landrat Hans-Jürgen Petrauschke stand das verabschiedete Wahlprogramm 2020 im Mittelpunkt des Austausches und  des Kennenlernens. Drei der sieben Kandidatinnen und Kandidaten treten erstmals für den Kreistag im Rhein-Kreis Neuss an. Für Gregor Jarosch, Katharina Reinhold und Matthias Schlömer ist es spannend wie sie ihre Fähigkeiten und Neigungen in die Ausschuss- und Fraktionsarbeit einfließen können.

Das vorliegende Wahlprogramm ist eine Weiterentwicklung der bisherigen Themenfelder und wurde durch die Fraktionsarbeitskreise seit dem Herbst 2019 bis zur Verabschiedung am 20.06.2020 vorbereitet und in Form gebracht.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke gab einen Einblick zur den Herausforderungen wie Strukturwandel mit seinen Auswirkungen für die Kreisgemeinschaft, Digitalisierung in der Verwaltung, den Berufsbildungszentren, Förderschulen und den Dienstleistungen für die Bürger sowie dem Klimawandel und der Nachhaltigkeit bei den Aufgaben-stellungen der Zukunft. Gleichzeitig gilt es die Standortfaktoren für die Wirtschaft, die Innovationskraft der Unternehmen und Einzelpersonen zu sichern und auszubauen. Förderprogramme, Entwicklungskonzepte verzahnen die Entwicklungen am Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Die Weiterbildung als Modell des lebenslangen Lernens dient nicht nur der Qualifizierung, sondern hilft dem Fachkräftemangel zu begegnen. Ebenso muss die Infrastruktur, die Energieversorgung und die Mobilität für die Menschen und den Wirtschaftsraum miteinander verknüpft werden.

Für Barbara Brand und Katharina Reinhold ist dies die Basis für die soziale und gesundheitliche Entwicklung im Rhein Kreis Neuss. Die Eigenverantwortlichkeit in jedem Lebensalter zu gewährleisten. Die Menschlichkeit und gelebte Solidarität sind die Rahmenbedingungen für die Verbände, Vereine und Institutionen – hier aktive Unterstützung und Begleitung zu bieten. Veränderungen als Chance wahrnehmen und gemeinsam an Antworten zu arbeiten, sollen die Zielstellungen sein. Trotz aller Netzwerke ist und bleibt die Familie das Fundament unserer Gesellschaft, weil sich die Generationen miteinander verbunden fühlen und dort der Raum für Entwicklung ist. Fürsorge und Gleichberechtigung schließen sich nicht aus, sondern machen neue Konzepte im Bereich Wohnen, Arbeiten und Leben möglich.

Andreas Buchartz möchte die Finanzierbarkeit und die Finanzkraft nicht außer Acht lassen. Stabilität und Sparsamkeit sind nicht nur Tugenden, sondern spiegeln das Verantwortungsbewusstsein in der Haushaltspolitik wieder. Außerdem wird er dem Sport in seiner Ausschussarbeit Raum geben, um weiterhin den Erhalt und die Förderung von Einrichtungen, der Professionalisierung und Vernetzung Impulse zu geben.

Sabine Prosch wird in der neuen Wahlperiode den Bereich Bildung als Schlüssel zur Chancengleichheit von jungen Menschen ihr Augenmerk schenken. Die Entwicklung von Berufsbildungszentren zu Akademien ist ein wichtiger Baustein zur Zukunfts-sicherung und schafft Perspektiven. Fördern und Einfordern motivieren die Einsatzbereitschaft und geben Qualität in der Fort- und Weiterbildung.

Das die Kulturzentren in Zons und Sinsteden mit zu den bedeutenden Kultureinrichtungen gehören, stellt für Gregor Jarosch und Matthias Schlömer nicht nur eine Selbstverständlichkeit dar. Kultur und Brauchtum gibt den Menschen Heimat und die Möglichkeit sich vielfältig einzubringen. Die Neulinge sind hier bereits persönlich aktiv und möchten diese Expertise weitergeben, denn Innovation und Tradition liegen aus ihrer Sicht nicht weit auseinander.

Die Bereiche Natur, Umwelt, Flächennutzung aber auch Rettungswesen und öffentliche Sicherheit sind seit Jahren die Themenkomplexe mit denen Hans-Ludwig Dickers vertraut ist. Der Masterplan Grün muss weiterentwickelt und für alle Beteiligte nachvollziehbar und verbindlich werden.

Alle Kandidatinnen und Kandidaten sind sich einig, ihre gemeinsame Aufgabe ist die Gestaltung der aktiven Bürgergesellschaft in partnerschaftlichen Netzwerken. So kann die Zusammengehörigkeit in der Kreisgemeinschaft über alle Fachbereiche hinweg gestärkt und ausgebaut werden.

All dies lässt sich auf das Motto bringen: Rhein-Kreis Neuss wird vor Ort gemacht!