17. Jahrestag der Wiedervereinigung „Anlass für tiefe Dankbarkeit und große Freude“

Zum 17. Jahrestag der Deutschen Einheit am 3. Oktober erinnerte jetzt der Vorsitzende der CDU im Rhein-Kreis Neuss und Neusser Bundestagsabgeordnete Hermann Gröhe daran, dass der „Tag der Deutschen Einheit“ als Nationalfeiertag immer wieder Gelegenheit böte, in Dankbarkeit und großer Freude der friedlichen Wiedervereinigung zu gedenken. Gröhe erklärte, besonderer Dank gelte dabei all jenen, die den Weg zur Einheit in Frieden und Freiheit geebnet hätten: "Ohne den Reformprozess innerhalb der Sowjetunion und die Unterstützung unserer politischen Freunde im Westen, allen voran den USA, hätte es keine Wiedervereinigung gegeben." Weiterhin erinnerte Gröhe an die Weitsicht und das Geschick des damaligen Bundeskanzlers Dr. Helmut Kohl, die für das Gelingen der Wiedervereinigung ganz entscheidend gewesen seien. Jener habe erkannt, dass „die Tür zur Einheit nur einen Spalt breit und nur wenige Wochen lang offen“ gestanden habe. Mit Entschlossenheit habe Kohl die Zustimmung der Nachbarn in Ost und West erwirkt und damit die Chance zur deutschen Einheit genutzt.
Vor allem aber, so Gröhe, sei die Wiedervereinigung dem Mut und Einsatz all derjenigen Menschen in der damaligen DDR zu verdanken, die im Herbst 1989 für Freiheit, Demokratie und Selbstbestimmung auf die Straßen gegangen seien und mit Kerzen sowie Gebeten eine friedliche Revolution in Gang gesetzt hätten. Gerade ihnen gegenüber bestehe die Pflicht, mit dem „Tag der Deutschen Einheit“ nicht alleine Freude und Dank, sondern auch die Mahnung zu verbinden, dass den SED-Nachfolgern und Tätern von einst keine Macht mehr gegeben werden dürfe. „Gerade angesichts dessen, dass es inzwischen eine junge Generation gibt, die die Trennung Deutschlands und den Fall der Mauer nicht mehr selbst erlebt hat, müssen wir die Erinnerung an unsere eigene Geschichte lebendig erhalten. Dafür ist unser Nationalfeiertag da“, so Hermann Gröhe.