CDU-Kreisvorsitzender Hermann Gröhe MdB zum 12. Jahrestag der Wiedervereinigung: "Anlaß zu großem Dank und bleibende Aufgabe" 3. Oktober 2002

Aus Anlaß des Tages der Deutschen Einheit erklärte der Vorsitzende der CDU des Kreises Neuss, Bundestagsabgeordneter Hermann Gröhe, für die CDU im Kreises Neuss sei „dieser Feiertag vor allem ein Anlaß, voller Dankbarkeit an die Chance zur Wiedervereinigung vor zwölf Jahren zu denken“. Daß diese Wiedervereinigung nach „den Jahren der schmerzhaften Teilung Deutschlands“ möglich geworden sei, sei „in ganz entscheidendem Maße dem Freiheitswillen der Menschen in der früheren DDR, der politischen Standhaftigkeit von CDU und CSU, dem Reformprozeß in der damaligen Sowjetunion und unseren Freunden im Westen, vor allem in den USA, zu verdanken“. Für Hermann Gröhe „gehört die friedliche Revolution in der DDR, gehören die Montags-Demonstrationen und die Friedensgebete zu den Sternstunden der deutschen Geschichte“. Und es sei „das Geschick und die Weitsicht Helmut Kohls“ gewesen, die „eine Wiedervereinigung mit der Zustimmung aller unserer Nachbarn“ ermöglicht habe.

Zugleich erinnerte der CDU-Kreisvorsitzende daran, daß „es CDU und CSU waren, die – anders als Rot-Grün – das Ziel der deutschen Einheit nie aufgegeben haben“. Daß dieser „klare Kurs in der Deutschlandpolitik gerade auch die Arbeit der CDU im Kreis Neuss immer bestimmt“ habe, sei in besonderer Weise seinem Vorgänger Dr. Hans-Ulrich Klose MdL zu verdanken, der das „DDR-Unrecht am eigenen Leibe erfahren“ habe.

Die „Vollendung der inneren Einheit“ bleibe, so Hermann Gröhe, „eine zentrale politische Aufgabe, die wir Deutschen aber sicherlich meistern werden“. So habe sich in der „überragenden Spenden- und Hilfsbereitschaft für die Flutopfer vor allem in den neuen Ländern eine Bereitschaft, füreinander einzustehen, gezeigt, die uns optimistisch stimmen kann für die vor uns liegenden Aufgaben“.