Chancen der Digitalisierung nutzen – Wirtschaft stärken Rhein-Kreis Neuss bewirbt sich um Förderprogramm für digitale Wirtschaft

Die CDU-Fraktion hat im Kreisausschuss die Bewerbung des Rhein-Kreises Neuss, zusammen mit der Landeshauptstadt Düsseldorf und weiteren regionalen Akteuren, um ein Förderprogramm zur digitalen Wirtschaft unterstützt.

„Die Digitalisierung ist eine Chance für unseren Wirtschaftsstandort Rhein-Kreis Neuss“, erklärt Dieter W. Welsink, der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Kreistag. „Diese Chance möchten wir nutzen. Die Teilnahme am Förderprogramm wird unseren Unternehmen, Betrieben und Start-Ups Impulse für Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und innovative Arbeitsplätze geben. Davon werden insbesondere auch unsere kleinen und mittelständischen Unternehmen im Rhein-Kreis Neuss profitieren.“

Neben dem Rhein-Kreis Neuss wird Bewerbung um das Förderprogramm von vier Industrie- und Handelskammern der Region (Düsseldorf, Mittlerer Niederrhein, Niederrhein, Wuppertal) sowie der Wirtschaftsförderungen des Kreises Mettmann und der Städte Mönchengladbach und Krefeld unterstützt. Die Fördersumme beträgt über drei Jahre hinweg bis zu 500.000 Euro jährlich.

Sorge bereitet der CDU-Fraktion jedoch der Rückzieher der rot-grünen Landesregierung bei der Breitbandförderung im ländlichen Raum. Laut Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) sollen zukünftig nur noch 85% der Haushalte über 50 MBit/s schnelles Internet verfügen.

Welsink: „Rot-Grün rudert zurück und kassiert das eigene Versprechen aus dem Koalitionsvertrag. Dort werden noch 50 Mbit/s für alle Haushalte bis 2018 versprochen. Der Rückzieher der Landesregierung ist gerade für unsere ländlichen Regionen fatal. Anstatt weniger brauchen wir deutlich mehr Investitionen in den Breitbandausbau. Die Landesregierung darf nicht nur Fremdmittel aus EU- und Bundesförderungen weiterleiten, sondern muss auch endlich eigenes Geld in die Hand nehmen, um den Breitbandausbau deutlich schneller voranzutreiben und zusätzliche Wachstumsperspektiven für unsere Wirtschaft zu schaffen.“

 

Hintergrund:

Landesumweltminister Johannes Remmel (Grüne) hat jüngst verkündet, 100 Mio. Euro für den Breitbandausbau im ländlichen Raum zur Verfügung zu stellen. Auf Nachfrage räumte er ein, dass sich die Gelder lediglich aus EU- und Bundesförderprogrammen zusammensetzen.