MIT und Kreistagsfraktion beraten über Innovationspotenziale in der Wirtschaft „Innovationen sind der Motor des unternehmerischen Erfolges“

Prof. Dr. Jan-Philipp Büchler und Prof. Dr. Axel Faix (v.l.) präsentierten ihre Erkenntnisse für einen gelungenen Innovationsprozess.
Prof. Dr. Jan-Philipp Büchler und Prof. Dr. Axel Faix (v.l.) präsentierten ihre Erkenntnisse für einen gelungenen Innovationsprozess.

Der MIT Kreisverband und der Arbeitskreis Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung der CDU-Kreistagsfraktion beschäftigten sich bei ihrer Veranstaltung zum Thema „Ihr Innovationserfolg ist planbar!“ mit dem Innovationspotenzial von Unternehmen in der Region Mittlerer Niederrhein und welche Voraussetzung für eine innovationsfreudige Unternehmenskultur notwendig sind.

Dazu waren neben, Carina Klebe, Koordinatorin des Netzwerkes „Innovationspartner Niederrhein“ der IHK Mittlerer Niederrhein, Prof. Dr. Jan-Philipp Büchler und Prof. Dr. Axel Faix von der Fachhochschule Dortmund eingeladen, den Anwesenden ihr Konzept des InnoMonitors näherzubringen. Mithilfe dieses Befragungstools, an dem sich innerhalb von zwei Jahren bereits über 750 Unternehmen in der Region beteiligt haben, können die Wissenschaftler Rückschlüsse zur Innovationskraft der einzelnen Unternehmen ziehen und die jeweilig gegebenen Strukturen analysieren.

„Der Rhein-Kreis Neuss nimmt unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten die deutliche Spitzenposition in der Region Mittlerer Niederrhein ein. Grund dafür sind auch Unternehmen, die sich durch einen stetigen Innovationsprozess erfolgreich auf den Markt positionen. Innovationen sind der Motor des unternehmerischen Erfolges. Anhand der Forschungsergebnisse können wichtige Erfolgsbedingungen abgeleitet und für das eigene Unternehmen umgesetzt werden“, stellt Stefan Arcularius, Vorsitzender des MIT Kreisverbandes und Mitglied der CDU-Kreistagsfraktion, fest.

Neben der Bereitstellung von Ressourcen und Kapazitäten eines Unternehmens für einen Innovationsprozess, bedarf es gemäß der Studie der FH Dortmund ebenso einer Motivation der Mitarbeiter, die den Willen zu Innovationen verinnerlichen müssen. Zudem sei die Kooperation der einzelnen Unternehmensabteilung genauso wichtig, wie ein stetiger Kontakt zu den Kunden, verdeutlichten die Dozenten. Als entscheidende Hilfe bei der Umsetzung von innovativen Ideen definierten sie die Kooperation mit Hochschulen als Denkfabriken und die Nutzung von abrufbaren Fördermitteln, da durch die Antragstellung Netzwerke und gewinnbringende Partnerschaften aufgebaut werden könnten.

Jakob Beyen, Mitglied der CDU-Kreistagsfraktion und Vorsitzender des Arbeitskreises Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung fasst seine Erkenntnisse zusammen: „Vernetzung und vernetzt sein spielt in unserer heutigen Zeit eine immer größere Rolle. Das gilt für die Gesellschaft allgemein und für die Wirtschaft im Besonderen. Wie die Ergebnisse des InnoMonitors belegen, kommt es vor allem auf die Bereitschaft zu Innovationen auf allen Ebenen und die Schaffung von entsprechenden Strukturen an. Dies gilt in vergleichbarer Form ebenfalls für die Digitalisierung. Die Unternehmenskultur im Kreis braucht innovative Denk- und Handlungsweisen, um langfristig erfolgreich sein zu können. Die Politik muss dafür die nötigen Rahmenbedingungen schaffen.“